Erdgas VSG

3. Konvergenz der Netze

Energiezukunft
Konvergenz der Netze

Das Schweizer Erdgasnetz, das unterirdisch und unsichtbar das Land versorgt, hat eine Länge von rund 20‘000 Kilometer und ist ein bedeutender Pfeiler der Energieversorgung. Beim Umbau unseres Energiesystems in Richtung Erneuerbarkeit und Energieeffizienz könnte es gar zu einem Schlüsselfaktor werden. Mit der Frage, welche Rolle Gas im System der künftigen Energieversorgung und in der Mobilität spielen kann, beschäftigen sich mehrere Forschungsprojekte, die von der Erdgas-Wirtschaft unterstützt werden.

Durch die zunehmende Nutzung der Sonnen- und Windenergie wird die Stromerzeugung weniger planbar. Mit Hilfe der Power-to-Gas-Technologie ist es möglich, erneuerbaren Strom in Gas umzuwandeln und im Erdgasnetz zu speichern. Somit kann die Gasinfrastruktur in Zukunft einen substanziellen Beitrag leisten, den Anteil der erneuerbaren Energien im Schweizer Energiemix markant zu erhöhen.

Erdgas kann auch zur Stromerzeugung beitragen: Mit der Installation eines Blockheizkraftwerks oder einer Strom erzeugenden Heizung (Wärme-Kraft-Kopplung) wird dezentral Strom produziert, der in den Wintermonaten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Stabilität des Stromnetzes leisten kann. Das Gasnetz und das Stromnetz ergänzen sich also optimal. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Netzkonvergenz.

Die intelligente Einbindung der Gasinfrastruktur ins künftige Energiesystem gewährleistet, dass die Schweiz auch in den kommenden Jahren klimaschonend und sicher mit Energie versorgt wird und dass der Wirtschaftsstandort weiterhin wettbewerbsfähig bleibt.

Animation: Konvergenz der Netze
pdf: Energieversorgung der Zukunft

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