Inhalt - Brenner-Modulation

Brennermodulation

Fast alle modernen Gasheizkessel werden mit modulierenden Brennern geliefert, welche die Flammengrösse dem Wetter anpassen und so Brennereinschaltungen vermindern und Energie sparen. Je nach Grösse des Hauses ist es jedoch wichtig, dass die minimale Brennerleistung möglichst tief ist. Wäre sie zu hoch, würde der Kessel wie ein altes Gerät oder ein Ölkessel trotz Modulation immer ein- und ausschalten. Die beiden Dokumente Brennermodulation bei Gasgeräten Teil 1 und Teil 2 erklären den Zusammenhang zwischen Brennermodulation, Häufigkeitsverteilung kalter Tage und Wärmebedarf. Sie enthalten auch Auswahlkriterien für Gaskessel.

Lastabhängig modulierende Gasbrenner

Fast alle Gas-Kondensations-Wandkessel und auch viele Standkessel sind heute mit stufenlos modulierenden Brennern ausgerüstet, die ihre momentane Leistung sozusagen dem Wetter anpassen. Weil meistens nicht Volllast, sondern nur ein kleiner Teil der Leistung verlangt wird, sinkt die Brennereinschalthäufigkeit und damit der Energieverbrauch; zudem steigt die Kondensationseffizienz, was nochmals Energie spart.

Neue Regelungen für modulierende Gasbrenner

Die stufenlose Anpassung der Flammengrösse und damit der Brennerleistung an den jeweiligen Wärmebedarf ist bei Gas-Kondensations-Kesseln Stand der Technik. Die Realisierung tieferer Mindestleistungen, die Erweiterung der Modulations-Bandbreite und andere Anforderungen haben zur Entwicklung neuer oder zur Ergänzung bestehender Gemischregelungssysteme geführt. So lassen sich mit dem bisher überall eingesetzten pneumatischen Verbundregler durch Anbringen von Blenden tiefere Leistungen erreichen. Für Kessel grösserer Leistung gestattet ein integriertes Misch- und Stellventil einen Regelbereich von 1:10. Und das neue Regelsystem SCOT verzichtet auf den mechanischen Verbundregler und regelt das Gemisch aufgrund der Stromstärke des Ionisationsstroms aus der Flammenüberwachung.

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