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Anschlüsse

Voraussetzung für den Anschluss ans Erdgas-Netz ist eine nicht zu weit entfernte lokale Versorgungsleitung. Ab der Leitung des lokalen Erdgas-Versorgers braucht es dann eine Zuleitung und einen Hausanschluss. Die lokalen Erdgas-Unternehmen wissen, wo sich die nächste Leitung befindet oder ob nächstens ein Anschluss des Gebietes geplant ist. Sie haben auch Erfahrung, wie die Zuleitung am günstigsten erstellt werden kann, da sie die lokale Situation kennen.

Wer Erdgas als umweltschonenden Energieträger möchte und nicht weiss, ob Erdgas nächstens im betreffenden Gebiet verfügbar sein wird, nimmt am besten mit dem nächstgelegenen Erdgas-Versorger Kontakt auf. Denn dort ist man über die aktuelle Situation im Bild. Fragen mehrere Interessenten nach, dokumentiert dies das Bedürfnis nach einem Anschluss.

Als Zwischenlösung ist auch der Einsatz von Flüssiggas denkbar.

Installationen nur durch Fachleute

Alle Erdgas-Installationen dürfen je nach Ort nur vom lokalen Gasversorger und/oder Installateuren mit dem entsprechenden Fachwissen vorgenommen werden. Erdgas-Leitungen im Haus werden meist mit der Farbe gelb gekennzeichnet.

Nach der Hauseinführung wird ein geeichter Gaszähler angebracht, der den Erdgas-Verbrauch misst. Er wird regelmässig abgelesen und ist die Basis für die Erdgas-Rechnung. Der Verbrauch wird in Kubikmetern erfasst und dann für die Rechnungsstellung in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet.

Mehr Flexibilität mit Erdgas-Steckdose

Für den Anschluss von Erdgas-Geräten ist heute nicht mehr zwingend ein fixer Anschluss notwendig. Beispielsweise für Grillgeräte und Kochherde ist auch ein flexibler Anschluss mit einer Erdgas-Steckdose (Plug 1) möglich.

Fachmännisch verlegter Erdgas-Anschluss mit Zähler
Erdgas-Anschluss mit Zähler

Fachmännisch verlegter Erdgas-Anschluss mit Zähler

Die Erdgas-Steckdose erlaubt es, Geräte flexibel anzuschliessen
Erdgas-Steckdose

Die Erdgas-Steckdose erlaubt es, Geräte flexibel anzuschliessen

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