Inhalt - EU
-
Die Förderländer der EU
Verschiedene Länder in der EU verfügen über eigene Erdgas-Vorkommen, die gefördert und in Europa genutzt werden. Folgende EU-Länder tragen in grösserem Mass zur Versorgung der Schweiz mit Erdgas bei:
Niederlande
Die Niederlande verfügen über grosse Erdgas-Vorkommen, aus denen nahe Groningen sowie in der südlichen Nordsee in grossem Umfang gefördert wird. 1959 ist das erste Erdgas gefördert worden. Heute beliefern die Niederlande den Heimmarkt und das Ausland mit jährlich über 60 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Die Förderung von Erdöl hingegen ist gering und wird auch nicht in der Weltstatistik erfasst. In der Liste der weltweit tätigen Erdgas-Förderländer standen die Niederlande 2009 an 10. Stelle. Die bestätigten Erdgas-Reserven der Niederlande belaufen sich auf rund 1‘090 Mrd. Kubikmeter. Die grösste Fördergesellschaft des Landes ist der GasTerra-Konzern (früher Teil der Gasunie).
www.gasterra.nl
www.gasunie.nlDeutschland
Gefördert wird überwiegend in der Norddeutschen Tiefebene zwischen Elbe und Ems. Das in den neuen Bundesländern gewonnene Erdgas stammt fast ausschließlich aus der Altmark Region bei Salzwedel. Die nachgewiesenen Erdgas-Reserven Deutschlands werden auf rund 80 Mrd. Kubikmeter geschätzt. Hinzu kommen beträchtliche geologisch und technisch mögliche Ressourcen. Die deutsche Erdgas-Förderung wird auch künftig einen Beitrag zur Erdgas-Versorgung Deutschlands und für Erdgas-Exporte leisten. Grösste Handels- und Fördergesellschaft Deutschlands ist die E.ON Ruhrgas AG.
www.eon-ruhrgas.comItalien
Noch in den Sechzigerjahren war Italien der grösste Produzent von Erdgas im westeuropäischen Raum. Die ersten großen Lagerstätten wurden in der Po-Ebene entdeckt. Zudem wurden In den 50er und 60er Jahren auch bedeutende Erdgas-Vorkommen in der Adria gefunden. In Italien werden jährlich über 7 Mrd. Kubikmeter Erdgas gefördert. Die sicher gewinnbaren Reserven werden noch auf rund 60 Mrd. Kubikmeter geschätzt. Grösste Förder- und Handelsgesellschaft für Öl und Erdgas ist der Eni-Konzern.
www.eni.it






Seite empfehlen