Herkunft des Erdgases
Drei Viertel des Erdgases stammt aus Westeuropa
Die Schweiz, im Zentrum des europäischen Erdgas-Transportnetzes, importiert ihren gesamten Erdgas Bedarf aus den umliegenden Ländern, da sie selbst über keine grossen, wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen verfügt. Rund drei Viertel des Bedarfs beschafft Swissgas, den Rest Regionalgesellschaften und einzelne lokale Versorger, beispielsweise im Tessin.
Rund drei Viertel des Schweizer Erdgas-Bedarfs werden in Westeuropa gefördert (EU-Länder und Norwegen). Swissgas ist zudem gemeinsam mit deutschen und österreichischen Partnern direkt in der norwegischen Erdgas-Förderung aktiv. Rund 20% des importierten Erdgases stammt aus Fördergebieten in Russland und gelangt über die umliegenden Länder in die Schweiz. Mit russischen Lieferanten bestehen keine Verträge.
Import-Portfolio der Schweiz
Die Schweizer Erdgas-Bezüge stammen von grossen, langjährigen Lieferanten in der EU.
Die Schweizer Erdgas-Wirtschaft gliedert Erdgas-Importe nach der vertragsbezogenen Beschaffungsdiversifikation ihrer Produzenten und Lieferanten. Eine breit diversifizierte Beschaffung trägt zur ununterbrochenen Schweizer Versorgung mit Erdgas bei. Seit Lieferbeginn im Jahre 1974 erfolgt die Versorgung der Schweiz ohne Unterbruch.

