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    Gute Leistungen am Final des erdgas athletic cup

    Am Final des erdgas athletic cup in Schaan massen sich am 26. September die talentiertesten Schweizer Nachwuchs-Leichtathleten und erkürten die letzten Schweizer Meister der Saison. Neben dem Hauptsponsor, der Erdgas Ostschweiz AG, unterstützte auch die Liechtensteinische Gasversorgung (LGV) diesen Anlass als lokaler Erdgas-Versorger.

    Leistungsfördernde Ambiance

    „Etwas völlig Neues”, erklärte Marathonläufer Viktor Röthlin lachend. „Für eine Schweizer Meisterschaft ins Ausland reisen.” In der Tat war es eine Premiere, dass Schweizer Leichathleten ausserhalb der Landesgrenze um nationales Edelmetall kämpften. In Schaan im Fürstentum Liechtenstein taten sie dies. Und es kam rasch Stimmung auf. Viel fachkundiges Publikum verfolgte die Wettkämpfe in den verschiedenen Alterskategorien. „Hier stimmt's”, stellte Benjamin Gföhler fest und verglich mit früheren solchen Finals: „Mehr Leute, mehr Applaus und folglich eine Ambiance, die leistungsfördernd wirkt.” Der 15-jährige LCZ-Athlet aus Elgg nutzte die stimulierende Unterstützung. Souverän verteidigte er seinen Vorjahreserfolg. Besonders freuten ihn in diesem Dreikampf die 9,27 Sekunden über die 80 Meter. Um nicht weniger als einen Zehntel verbesserte er seine bisherige Bestleistung. Nicht ganz auf dieses Niveau kam er im Kugelstossen (15,06 m) und im Weitsprung (6,23 m). Beachtlich waren diese Leistungen aber allemal.

    Einstieg meist über erdgas athletic cup

    Der erdgas athletic cup (und der Migros Sprint) standen für Gföhler am Anfang des Einstiegs in die Leichtathletik. „Ich besuchte in Elgg die Jugi und stieg über den „schnellsten Winterthurer” in die Leichtathletik ein - zuerst, indem er seine ursprünglichen Hauptsportarten Kunstturnen und Handball ebenfalls weiter betrieb. Jetzt ist er auf die Leichtathletik fokussiert. „Ich freue mich auf meinen ersten Zehnkampf.” Nächstes Jahr soll es soweit sein.
    Beispiele wie Benjamin Gföhler sind in der Schweizer Leichtathletik nicht selten. Kaum ein Aushängeschild begegnete dem „athletic cup” nicht, mit positiven Erinnerungen. Und das dürfte so bleiben. Wer es einmal an die nationale Spitze oder sogar auf die internationale Bühne schafft, ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit mit dem beliebten Dreikampf in die Wettkampf-Leichtathletik eingestiegen. In Schaan massen sich die hoffnungsvollsten 10 bis 15-Jährigen, die sich aus rund 70'000 jungen Sportlerinnen und Sportlern für diese Ausmarchung qualifiziert hatten.

    12 Goldmedaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner

    Nicht nur Gföhlers Leistungen beeindruckten. So lief zum Beispiel Brahian Pena die 80 m in schnellen 9,16 Sekunden: Tagesbestzeit. Luca Bernaschina (ASSPO Riva San Vitale), Alain Mfomkpa (FSG Lucens), Joel Schlegel (TV Uster), Stiward Pena (TV Amriswil) und Finley Gaio (SC Liestal) heissen die weiteren Sieger bei den Knaben. Folgende Mädchen liessen sich nebst Noemi Zbären als Tagessiegerinnen küren: Clémentine Bischoff (LC Frauenfeld), Céline Albisser (LV Frenke), Angelica Moser (LA Wyland), Eleonora De Putti (SA Massagno) und Jasmin Giger (TV St. Peterzell).

    Attraktives Rahmenprogramm

    Der erdgas athletic cup lebte auch in diesem Jahr nicht allein vom Kampf um die Tagessiege. Ebenso trug das attraktive Rahmenprogramm zum Gelingen bei. Das Warm-up mit Viktor Röthlin und Linda Züblin wie auch die Autogrammstunden mit den beiden Idolen zählten dazu, aber auch die attraktiven Kantone-Staffeln. Die besten werden nächstes Jahr zu „Weltklasse Zürich” eingeladen. (am/bä.)

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    Aufwärmen mit Viktor Röthlin und Linda Züblin.

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    Grosser Einsatz der jungen Athletinnen.

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    Stolz auf ihre Goldmedaillen: Die Siegerinnen und Sieger.

    Erdgas-Preise für Energie-Studien verliehen

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    Sevket Baykal, Silvia Banfi Frost und Andreas Grossen (von links) bei der Preisübergabe.

    Die Fachvereinigung für Energiewirtschaft (SAEE) hat den „SAEE Student Award 2009” verliehen. Die Auszeichnung ging in der dritten Ausschreibung an Roman Schlauri aus Wil SG und Sevket Baykal aus Zürich. Schlauris Masterarbeit an der Universität St. Gallen befasst sich mit dem Verhalten von Fonds der Pensionskassen im Bereich erneuerbare Energien. Baykal untersuchte in seiner Masterarbeit an der ETH Zürich Kosteneffizienz und optimale Betriebsgrösse von Elektrizitätsverteilern in der Türkei. Die Preissumme von insgesamt 5'000 Franken, die je hälftig unter den Preisträgern aufgeteilt wird, hat die Schweizer Erdgas-Wirtschaft gestiftet.

    Gemäss Jurypräsidentin Silvia Banfi Frost von der ETH Zürich stammte eine überproportional grosse Zahl der eingereichten Arbeiten von Studenten der Universität St. Gallen. Weitere Jurymitglieder waren Massimo Filippini und Daniel Spreng, ebenfalls ETH Zürich, sowie Andreas Grossen vom Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG).

    Energieökonomisches Forum

    Die SAEE als Fachvereinigung vereinigt Mitglieder, die sich für energieökonomische Fragen interessieren. Sie ist ein Forum für energieökonomische Diskussionen auf interdisziplinärer Grundlage zwischen Energiewissenschaft, -ökonomie und -politik. Die Verbesserung des Informationsflusses über energieökonomische Erkenntnisse zwischen den Hochschulen, Unternehmungen, öffentlichen Verwaltungen, der Politik und weiteren Kreisen gehört ebenso zu ihren Zielen wie die Förderung der wissenschaftlichen Aktivitäten im Bereiche der Energieökonomie und Energiepolitik. Sie pflegt den internationalen Gedanken- und Erfahrungsaustausches über energieökonomische Fragen, insbesondere mit der „International Association for Energy Economics”.

    Westschweizer Gaziers in Lyon

    Die französische Erdgas-Wirtschaft hielt Mitte September ihren Kongress in Lyon ab. An der Veranstaltung der Association Française du Gaz (AFG) mit rund 750 Teilnehmern waren auch einige Vertreter der Schweizer Erdgas-Wirtschaft präsent, die vorwiegend aus der Westschweiz anreisten. In Frankreich hat sich die Erdgas-Wirtschaft, ursprünglich dominiert von Gaz de France (GdF), in den letzten Jahren stark gewandelt. So hat GdF mit Suez fusioniert, neu in den Markt eingetreten sind E.ON und Gas Natural.
    Themen am Kongress waren am ersten Tag unter anderem Sicherheit, Umwelt, Berufe in der Gaswirtschaft. Am zweiten Tag befassten sich die Teilnehmer mit der Strategie der Branche, der Marktöffnung und der europäischen Energiepolitik. Am dritten Tag standen Förderung, neue Technologien und die Zukunft von Erdgas im Zentrum. Ergänzt wurde das Programm mit Diskussionsrunden und Arbeitssitzungen. François Varange, der bisherige AFG-Präsident, stellte seinen Nachfolger vor. Hervé Malherbe, Geschäftsleitungsmitglied von GdF Suez, übernimmt sein Amt bis zum nächsten Kongress in zwei Jahren. Neben dem Kongress fand die Ausstellung Expogas 2009 statt. Über 5'000 Personen besuchten die Ausstellung, an der sich Energieversorger und für die Energie- und Erdgas-Wirtschaft tätige Unternehmen präsentierten. (Ma/bä.)

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    Westschweizer Teilnehmer am Kongress in Lyon

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    Diskussionsrunde über die Zukunft von Erdgas. Bilder Olivier Matile

    Erdgas-Turbo an der Auto Zürich zu gewinnen

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    Erdgas ist wieder an der Auto Zürich präsent.

    Die 23. „Auto Zürich Car Show” präsentiert vom 5. bis 8. November in Zürich Oerlikon in sieben Hallen viele Schweizer Fahrzeugpremieren, aussergewöhnliche Anlässe und viel Unterhaltung. Die Schweizerische Erdgas-Wirtschaft präsentiert als Schweizer Premiere den Fiat Qubo 1.4 l mit Erdgas/Biogas-Antrieb. Nebst dem neuen Star von Fiat stehen der erst kürzlich am Markt eingeführte VW Touran TSI EcoFuel, die Erdgas-Turbomodelle VW Passat Variant TSI EcoFuel und Opel Zafira 1.6 Liter sowie der Fiat Grande Punto im Zentrum der Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung mit weiteren bewährten Erdgas-betriebenen Serienfahrzeugen der Marken Mercedes, Opel, Volkswagen und Fiat.

    Informationen mit Spiel und Spass

    Unter dem Motto „Umweltfreundlicher Fahrspass” erleben die Besucher der Sondershow dieses Jahr einen völlig neu konzipierten Auftritt. Der Informationsbedarf zu Umweltthemen und vor allem auch zur umweltschonenden Mobilität wächst von Jahr zu Jahr. „Diesem Bedürfnis passt sich der neue Auftritt von Erdgas/Biogas an, damit sich die Besucher kompetent und umfassend über das Thema informieren können”, erklärt Peter Küpfer, Marketingleiter der Erdgas Ostschweiz AG. Nebst den sachlichen Informationen soll das Spielerische nicht zu kurz kommen. Als besonderes Erlebnis präsentiert sich das neue Erdgas-Spiel: die Besucher transportieren Erdgas vom Bohrloch bis zum Erdgas-Fahrzeug. Für die Schnellsten gibt es attraktive Sofortpreise zu gewinnen. Am Messewettbewerb kann ein VW Passat Variant TSI EcoFuel mit 150 PS-Turbomotor im Wert von über 52'000 Franken gewonnen werden.

    Die Auto Zürich ist am 5. und 6. November von 10 bis 21 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Bahnhof Oerlikon ist mit S-Bahn, Tram und Bus ab Zürcher Stadtzentrum zu erreichen. Ab Bahnhof Oerlikon ist die Messe mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuss leicht erreichbar. Das Tram der Linie 11 fährt direkt zur Messe. Bei Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Vorweisung des Billetts an der Kasse besteht Anspruch auf einen vergünstigten Einlass. Bei der Messe bestehen auch Parkmöglichkeiten. (pd/bä.)

    Erdgas-Autos an der Auto Basel

    Die Gasverbund Mittelland AG (GVM) sowie die Industriellen Betriebe Basel (IWB) waren mit einem eigenen Stand und Erdgas-Fahrzeugen an der Auto Basel (17.-20. September) in der Messe Basel präsent. Das Angebot für Probefahrten mit Erdgas-Autos sowie ein Wettbewerb gehörten ebenso zum Programm.

    Erster Turbo-Streifenwagen mit Blaulicht

    Bereits vor dem Eingang war Erdgas dominant präsent: Mit dem grünen Zielbogen, mehreren Erdgas-Fahrzeugen und dem Streifenwagen der Stadtpolizei Liestal BL, einem VW Passat 1,4 TSI EcoFuel mit Turbomotor. Es ist das erste Fahrzeug dieses Typs mit Blaulicht in der Schweiz.

    Mit Kindern raten

    Am Erdgas-Stand selber fanden die Besucher fachkundige Beratung, Dokumentationsmaterial und weitere Erdgas-Fahrzeuge. Wer sich die bereitstehenden Kopfhörer anzog und sich die Kurzfilme auf den Monitoren ansah, erfuhr das, was er für den Wettbewerb wissen musste. Das Konzept der Kurzfilme basiert auf der deutschen Fernsehunterhaltungssendung Dingsda, wo Ratebegriffe von Kindern umschrieben wurden. An der diesjährigen Auto Basel wurde das „Dingsda-Konzept” benutzt, um den Messebesuchern Informationen über Erdgas auf einfache und unterhaltsame Art und Weise interaktiv näher zu bringen. Sie wurden so zum Zuschauer, der einen Begriff erraten musste. Das Mitraten fand in Form eines Gewinnspiels statt. Fünf Fragen mussten richtig beantwortet werden. Pro Frage gab es immer mehrere Möglichkeiten, aus der die richtige Lösung angekreuzt werden musste. Mithilfe der Filme konnte die richtige Antwort gefunden werden. Diese Idee setzte voll auf Emotionen, in Verbindung mit dem Wettbewerb aber auch auf Informationen. Die Besucher beschäftigten sich so auf unterhaltsame Weise mit dem Produkt Erdgas. (lm/bä.)

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    Dominante Erdgas-Präsenz vor der Messehalle

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    Erdgas-Streifenwagen mit Sirene und Blaulicht.

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    Kinder informieren Kind über Erdgas.

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    Der Erdgas-Stand an der Auto Basel.

    Mit Erdgas-Katalysator zur Emissions-Nullgrenze

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    Der VW Caddy mit dem neuartigen Katalysator.

    Ein spezieller, von der Empa entwickelter, Katalysator für Erdgas-Motoren soll die Schadstoffemissionen bis zur Nullgrenze vermindern. An der Auto Basel wurden das Erdgas-Katalysatoren-Forschungsprojekt „near Zero Emission Vehicle” (nZEV) und das Projektfahrzeug vorgestellt. Das Projekt soll ausserdem belegen, dass Katalysatoren für Erdgas-Fahrzeuge bei gleicher Leistung mit geringerem Edelmetallgehalt auskommen, wenn sie nicht von Benzinmotoren übernommen, sondern auf die spezifische Anforderung von Erdgas-Motoren ausgelegt werden. Aktuelle Herausforderungen bei Katalysatoren für Erdgas- und Benzinfahrzeuge sind die Reduktion der teuren Edelmetallbeschichtung, die Erhöhung der Haltbarkeit und die Verminderung der Light-off-Temperatur (Anspring-Temperatur) beziehungsweise die Reduktion der Kaltstartemissionen. Verschiedene Untersuchungen und Fahrzeugbewertungen haben gezeigt, dass Erdgas-Fahrzeuge das Potenzial für niedrigste Schadstoff- und Treibhausgasemissionen aufweisen. Zudem stehen in der Schweiz beträchtliche Ressourcen für die Produktion von Biogas als Treibstoff zur Verfügung, beispielsweise aus Grüngutabfällen, Klärgas, Gülle oder Holz.

    Katalysator aus Keramikschaum

    Die Abgasreinigung von Erdgas-Motoren basiert heute auf den gleichen Konzepten wie für Benzinmotoren. In einigen wichtigen Punkten wie Methan- und Wassergehalt oder Kaltstartemissionen unterscheiden sich die Abgase von Erdgas-Motoren jedoch prinzipiell von denjenigen von Benzinmotoren. Deshalb können einzelne Herausforderungen mit anderen Ansätzen besser und vor allem kostengünstiger gelöst werden als durch Verwenden an Benzinfahrzeuge angepasster Katalysatoren. Dies wiederum macht Erdgas-Fahrzeuge als zukünftige Antriebe, insbesondere unter der Prämisse niedrigster Schadstoff- und CO2-Emissionen, für Autohersteller sehr attraktiv. Kernstück des Projektes ist der von der Empa entwickelte, auf einem Keramikschaum basierende und turbulent durchströmte Katalysatorträger. Nach verschiedenen Strömungs- und Modellstudien im Labor wird er nun erstmals in ein Gesamtfahrzeug integriert und im Feldeinsatz erprobt.

    Testfahrer gesucht

    Das nZEV-Projektfahrzeug sowie der darin eingesetzte Katalysatorträger werden während eines Jahres im Rahmen des Novatlantis-Projektes „Erlebnisraum Mobilität in der 2000-Watt-Gesellschaft – Pilotregion Basel” im Praxistest eingesetzt. Der Test wird unterstützt von den Verwaltungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie von der Handelskammer beider Basel. Interessierte Firmen können das Erdgas-Auto, einen VW Caddy, bis zu zwei Wochen lang zur Probe fahren. (pd/bä.) 

    Erste Förderplattformvon E.ON Ruhrgas wird installiert

    Auf dem Erdgas-Feld Babbage, rund 80 Kilometer vor der englischen Küste im südlichen Teil der Nordsee, wird zurzeit die erste von E.ON betriebene Gasförderplattform installiert. Sie hat kürzlich die Werft verlassen und wurde an ihren künftigen Standort geschleppt. Die Babbage-Plattform wurde in zehn Monaten gebaut. Während dieser Zeit beschäftigte das Projekt rund 500 Personen.

    E.ON will vermehrt selber Erdgas fördern

    „Die Fertigstellung dieser Plattform ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg, die Produktion von Erdgas aus dem Babbage-Projekt aufzunehmen. Sie zeigt auch die Zielstrebigkeit, mit der wir unser Upstream-Geschäft entwickeln”, sagte Bernhard Reutersberg, Vorsitzender des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG. „In der Nordsee haben wir uns in den letzten Jahren auf Projekte konzentriert, bei denen wir Betriebsführer sind. Darüber hinaus haben wir unser Engagement von Grossbritannien und Norwegen bis nach Russland und Nordafrika ausgedehnt. Wir sehen die Suche und Produktion von Erdgas als Wachstumsfeld.”

    Neue Erdgas-Felder erschliessen

    E.ON Ruhrgas Exploration & Production beschäftigt heute rund 200 Mitarbeiter und förderte letztes Jahr rund 1,4 Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie sechs Millionen Barrel Öl und Kondensate. Die Produktion wird in den nächsten Jahren mit der Erschliessung weiterer Gasfelder deutlich wachsen. „Mittelfristig verfolgen wir das Ziel, mehr als 10 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus eigener Produktion im Portfolio zu haben”, betonte Reutersberg. Im Babbage-Feld ist E.ON Ruhrgas Betriebsführer und hält einen Anteil von 47 Prozent. Weitere Partner sind Dana Petroleum (E&P) Limited (40%) sowie Centrica Resources Limited (13%). Das Babbage-Gasfeld enthält geschätzte Reserven von mehr als fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas.

    Erdgas in über 3'000 Metern Tiefe

    Die Gasvorkommen liegen dort rund 3’200 Meter unter dem Meeresboden. Die Nordsee ist an dieser Stelle rund 42 Meter tief. In zwei Phasen werden bis 2011 fünf Produktionsbohrungen abgeteuft, so dass eine Tagesförderung von rund zwei Millionen Kubikmetern Erdgas erreicht wird. Damit lassen sich mehr als 1'000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang versorgen. Das Erdgas fliesst über Unterwasserpipelines auf den britischen Markt.

    Ferngesteuerter Betrieb geplant

    Produktionsbeginn ist für April 2010 vorgesehen. In den ersten zwei Jahren werden rund 15 Menschen auf der Plattform arbeiten. Danach wird sie ferngesteuert von der Küste aus betrieben. Die Gesamtinvestitionen zur Entwicklung des Babbage-Feldes belaufen sich auf rund 300 Millionen Euro. (pd/bä.)

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    Schlepper ziehen die neue Plattform über die Nordsee.

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    Blick auf die Babbage-Plattform. Bilder E.ON Ruhrgas

    Gazprom wird grösster Europa-Park-Sponsor

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    Gazprom ist Sponsor von Schalke 04. Bild sportgate.de

    Der russische Erdgas-Konzern Gazprom steigt als Sponsor beim Europa-Park im badischen Rust ein. Der grösste deutsche Freizeitpark, der auch jedes Jahr von vielen Schweizern besucht wird, habe mit Gazprom einen Fünf-Jahres-Vertrag abgeschlossen, bestätigte Parkchef Roland Mack. Über den finanziellen Umfang der vereinbarten  Zusammenarbeit ist Stillschweigen vereinbart. Gazprom ist laut Mack der grösste Werbepartner seit Gründung des Parks vor 34 Jahren. Gazprom ist Sponsor der vor einem halben Jahr eröffneten Looping-Achterbahn „Blue Fire Megacoaster“. „Neben der Achterbahn wird in den kommenden Monaten eine 1‘200 Quadratmeter grosse und drei Stockwerke zählende Multifunktionshalle gebaut, in der sich Gazprom mit einer interaktiven Ausstellung zum Thema Energie und wissenschaftlichen Themen präsentieren wird”, sagte Mack. Eröffnet wird die Halle im nächsten Frühjahr, zum Start der Saison 2010.
    „Sponsoren sind für ein Unternehmen unserer Grösse und mit einem derart hohen Investitionsbedarf dringend notwendig”, sagte Mack weiter. „Ohne sie und ihre Gelder wären viele Attraktionen nicht umsetzbar.” Der Europa-Park habe bereits unter anderem den Getränkehersteller Coca-Cola, den Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods, den Automobilhersteller Mercedes und den Glace-Hersteller Schöller als Sponsoren. „Für ein international führendes Energieunternehmen wie Gazprom ist der Europa-Park ein idealer Partner, um unsere Marke sympathisch zu präsentieren”, sagte dazu Burkhard Woelki, Sprecher von Gazprom Germania.

    Auch Fussball-Sponsor

    Es ist dies nicht das erste Sponsoring-Engagement von Gazprom in Deutschland. Bereits seit 1. Januar 2007 ist Gazprom Hauptsponsor des Fussball-Bundesligisten FC Schalke 04. Um seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland zu steigern, schloss Gazprom einen über fünfeinhalb Spielzeiten laufenden Sponsoringvertrag ab. Gazprom zahlt dem Verein einen Sockelbetrag von rund 12 Mio. Euro pro Jahr. Abhängig vom sportlichen Erfolg gibt es Zulagen, so dass das Sponsoring über die Gesamtvertragslaufzeit ein Volumen von bis zu 125 Mio. Euro erreichen kann. Gazprom ist auch Eigentümer des russischen Fussballvereins Zenit St. Petersburg. (dpa/bä.)

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