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Demonstrationsanlage in Zürich

Mehr Biogas dank Power-to-Gas

Aus Biomasse gewonnenes Roh-Biogas enthält CO2. Deshalb muss das Biogas zuerst aufbereitet werden, bevor es ins Netz eingespeist werden kann. Das im biogenen Methan enthaltene CO2 lässt sich mit Hilfe der Power-to-Gas-Technologie jedoch auch nutzen.

Das Paul Scherrer Institut (PSI) und Energie 360° wollen in einem gemeinsamen Projekt aufzeigen, wie die Produktion von einspeisefähigem Biogas deutlich gesteigert werden kann. So soll CO2 in einer Gasaufbereitungsanlage nicht abgetrennt, sondern zu Methan gewandelt und wieder zurück in den Kreislauf gebracht werden.

Eine am PSI entwickelte Demonstrationsanlage mischt dem Roh-Biogas aus dem Vergär- und Klärwerk Werdhölzli in Zürich Wasserstoff bei und wandelt die Gase in einem eigens dafür entwickelten Reaktor in Methan um. Der Wasserstoff wird mittels der Power-to-Gas-Technologie aus erneuerbarem Strom hergestellt. Mit Hilfe dieses Verfahrens könnte die Produktion von Biogas in den kommenden Jahren verdoppelt werden.

Unterstützt wird der Pilotbetrieb im Werdhölzli vom Bundesamt für Energie (BFE) und der Schweizer Gaswirtschaft. Die Empa, ein Forschungsinstitut des ETH-Bereichs in Dübendorf ZH, übernimmt das produzierte Biogas, um dieses in weiterentwickelten Gasfahrzeugen einzusetzen und im Gebäudebereich zu nutzen.

Biogas-Anlage Werdhölzli in Zürich.
Biogas-Anlage Werdhölzli in Zürich.

Biogas-Anlage Werdhölzli in Zürich.

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