Inhalt - Erdgas mit Wasserstoff kombiniert

Projekt RENERG2

Erdgas mit Wasserstoff kombiniert

Die Produktion von Wasserstoff aus Photovoltaik-Strom und dessen Beimischung zum Erdgas an Tankstellen stehen in Zentrum des RENERG2-Projekts. Mehrere renommierte Schweizer Hochschulen sind daran beteiligt: die technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne (ETH und EPFL), das Paul Scherrer Institut (PSI), die Empa, das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung, sowie die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Das vom FOGA unterstützte Power-to-Gas-Projekt will aufzeigen, dass Wasserstoff in Kombination mit Erdgas und Biogas ein grosses ökologisches Potenzial aufweisen – und dies zu günstigen Konditionen.

An der Empa ist eine Pilotanlage geplant, um Wasserstoff und wasserstoffangereichertes Erdgas und Biogas bereitzustellen. Damit soll eine Testflotte betrieben werden. Herkömmliche Erdgasfahrzeuge werden dazu in Zusammenarbeit mit dem Hersteller für eine Beimischung von bis zu 25 Prozent Wasserstoff zum Erdgas-Treibstoff umgerüstet.

Der Praxistest soll aufzeigen, wie sich die Effizienz heutiger Fahrzeuge steigern lässt und wie Schadstoffe und CO2 weiter reduziert werden können. Zudem sollen Erfahrungen gesammelt werden, was den Betrieb solcher Fahrzeuge betrifft. So werden Motorbetriebsdaten aufgezeichnet, das Verbrauchs- und Emissionsverhalten sowie die Katalysator- und Ölalterung untersucht. Vorstudien der Empa zeigen, dass der Verbrauch konventioneller Fahrzeuge bei einer Beimischung von Wasserstoff um bis zu 5% gesenkt werden kann. Zudem lassen sich der Stickoxyd- und Kohlenwasserstoff-Ausstoss markant reduzieren. Gleichzeitig zu diesen Praxisversuchen wird erforscht, wie die Brennverfahren (insbesondere von wasserstoffangereichertem Erdgas/Biogas-Treibstoff) verbessert werden können.

Das RENERG2-Projekt untersucht nicht nur die direkte Nutzung von Wasserstoff in Erdgasmotoren, sondern auch die Methanisierung von Wasserstoff mit CO2. Solche Verfahren sind seit einiger Zeit in Entwicklung und ermöglichen die Einspeisung und Speicherung von überschüssigem Strom aus Solar-, Wind-, oder Wasserkraftwerken (Power-to-Gas). Alle technischen Arbeiten werden durch betriebswirtschaftliche Analysen begleitet, um Fragen zur Wirtschaftlichkeit zu klären.

Die Pilotanlage im Modell: Hier wird künftig Wasserstoff und wasserstoffangereichertes Erdgas/Biogas bereitgestellt, um eine Testflotte zu betreiben.
Die Pilotanlage im Modell: Hier wird künftig Wasserstoff und wasserstoffangereichertes Erdgas/Biogas bereitgestellt, um eine Testflotte zu betreiben.

Die Pilotanlage im Modell: Hier wird künftig Wasserstoff und wasserstoffangereichertes Erdgas/Biogas bereitgestellt, um eine Testflotte zu betreiben.

Das Gebäude mit der geplanten Pilotanlage der Empa.
Gebaeude Pilotanlage EMPA

Das Gebäude mit der geplanten Pilotanlage der Empa.

Fragen Sie nach Biogas
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