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Wärmekraft-Kopplung

Wärmekraft-Kopplung (WKK) ist im Prinzip eine Heizung, die gleichzeitig Strom produziert. Oder ein Kraftwerk, das auch Wärme liefert - zum Heizen, für Warmwasser, für Prozesse oder zum Kühlen.

Statt Bezug von Strom aus dem Netz und Wärme vom Heizkessel produziert WKK beide Energieformen dort, wo man sie braucht. Weil im Winter mehr Wärme gebraucht wird, steigt auch die Stromproduktion - dies entspricht dem Bedarf.

Aus thermodynamischer Sicht geht bei der Erzeugung von Wärme im Heizkessel die Arbeitsfähigkeit (Exergie) des Brennstoffs verloren. Wärme ist Anergie, sie lässt sich nicht mehr in andere Energieformen umwandeln - im Gegensatz zur Exergie: Aus Strom wird z.B. Licht, Bewegung, Wärme.

Wärmekraftkopplung nutzt durch Erzeugung elektrischen Stroms die Exergie des Brennstoffs. Der Wert einer Energieform hängt von ihrem Exergiegehalt ab. Deshalb ist Strom in der Regel teurer als Wärme - und dies macht WKK wirtschaftlich.

Mini-Blockheizkraftwerk mit modulierendem Gasmotor, 4,5 kWe und 12 kWth plus Kondensations-Wärmetauscher.
Mini-Blockheizkraftwerk mit modulierendem Gasmotor, 4,5 kWe und 12 kWth plus Kondensations-Wärmetauscher.
WKK-Anlagen produzieren aus Erdgas Strom und Wärme.
WKK-Anlagen produzieren aus Erdgas Strom und Wärme.

Referenzen für Minergie-Häuser mit Wärmekraftkopplung: Externer Linkhttp://www.minergie.ch/index.php?service-bsp bei Energieträger (rechts oben) wählen: WKK therm. + elektr. Anteil.