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Biogas

Biogas entsteht bei der Vergärung organischer Rohstoffe wie Grünabfälle, Speisereste, Gülle oder in Kläranlagen. Biogas besteht zu rund zwei Dritteln aus Methan, zu über 30 Prozent aus Kohlendioxid sowie geringen Anteilen von Wasserstoff und Schwefelwasserstoff. Durch entsprechende Aufbereitungsverfahren (beispielsweise drucklose Aminwäsche) wird der Methananteil erhöht und das Biogas zu Erdgas-Qualität aufbereitet. Dieses Biogas wird dann ins Erdgas-Netz eingespeist. Biogas ist eine erneuerbare Energie und CO2-neutral.

Biogas ist auf Grund der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Abfällen keinen kurzfristigen Schwankungen in der Verfügbarkeit ausgesetzt, wie beispielsweise die Wind- oder die Sonnenenergie. Zudem wird somit Energie aus ohnehin anfallenden Abfallstoffen sinnvoll und sehr effizient erzeugt und genutzt. Die Biogas-Produktion in heimischen Anlagen reduziert die Abhängigkeit von Energie-Importen.

Die Schweizer Erdgas-Wirtschaft speist seit 1997 in immer grösseren Mengen zu Erdgas-Qualität aufbereitetes Erdgas in ihr Netz ein. Es wird als Treibstoff und zum Teil auch als Wärmeenergie genutzt.

Politische Fakten zu Biogas www.erdgas.ch/de/recht-und-politik/biogas.html

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